Generationenkonflikte im Team: 

Wenn Arbeit neu verhandelt wird. Ende des Selbstverständlichen?

Seminar zu Generationenkonflikten im Job: Generationenkonflikte im Team sind selten „einfach nur Generation“. Oft geht es um unterschiedliche Erwartungen an Zusammenarbeit: Handy im Meeting, Pünktlichkeit, Feedback, Verlässlichkeit, Tempo, Führungsverständnis und Loyalität. Hinter dem sichtbaren Verhalten stehen Arbeitslogiken, Lebensphasen, Prioritäten und Gerechtigkeitsbilder – und nicht selten auch unklare Standards, Überlast oder Kulturwandel.“

Dieses Training zu Generationenkonflikten im Team hilft Ihnen, die Ursachen im Arbeitsalltag präzise einzuordnen und lösungsorientiert zu bearbeiten: ohne Schubladen, ohne Psychologisierung, dafür mit klaren Kriterien, praxistauglichen Gesprächs- und Deeskalationswerkzeugen sowie konkreten Ansätzen, um im eigenen Team als Multiplikator:in wirksam zu werden.

Dieses Seminar zu Generationenkonflikten im Job richtet sich an Mitarbeitende und Führungskräfte aus unterschiedlichen Teams, die intergenerationale Zusammenarbeit stabilisieren und Konflikte im Arbeitsalltag wirksam klären wollen.

Die Themen:

Generationenkonflikte im eigenen Alltag erkennen und einordnen

  • Typische Konfliktfelder im Arbeitsalltag: Kommunikation, Erreichbarkeit, Meetingkultur, Regeln, Fehler, Feedback, Autorität

Kultur im Wandel

  • Von „Selbstverständlichkeiten“ zu Aushandlung (Regeln, Grenzen, Transparenz)
  • Arbeitswelt-Treiber: Digitalisierung, Fachkräftemangel, New Work, Krisenerfahrung
  • Was Organisationen (unbewusst) verlangen – und wie daraus Konflikte entstehen
  • Führungs- und HR-Rahmen als Konfliktverstärker oder Entlastung

Hintergründe zu Generationenprägungen, Lebensphasen und Prioritäten

  • Generationen: Fremd- und Selbstbild – und welche Wirkung das im Arbeitskontext hat
  • Orientierung aus Generationenforschung: was hilfreich ist – und wo Vorsicht geboten ist
  • Lebensphasenlogik (Energie, Verantwortung, Sicherheit, Entwicklung)
  • Prioritäten in der Arbeit: Sinn, Stabilität, Status, Freiheit, Zugehörigkeit
  • Unterschiedliche „Gerechtigkeitsbilder“: Leistung, Bedürfnis, Beitrag, Fairness
  • Fälle und Phänomene aus dem Alltag intergenerationalen Arbeitens

Der/die Einzelne ist mehr als das Generationenetikett – auf das Individuum schauen

  • Wie schnell Labels wirken – und warum sie Konflikte stabilisieren
  • Regeln gegen vorschnelle Zuschreibung (z. B. „3 Datenpunkte“)
  • Von Zuschreibung zur Klärung: die richtigen Fragen stellen
  • Wahrnehmungs-Bias & typische Bewertungsfehler im Teamalltag
  • Das eigene „User-Manual“: Arbeitspräferenzen sichtbar machen (ohne Diagnostik)

Modelle, Hacks und Vorgehen bei intergenerationalem Arbeiten

  • Intergenerationale Trigger erkennen und stoppen
  • Störendes ansprechen – klar, respektvoll, wirksam und wiederholbar
  • Die „fragende Grundhaltung“: Missverständnisse auflösen, bevor sie eskalieren
  • Teamregeln vereinbaren, die im Alltag halten (klare Standards + flexible Zonen)
  • Konfliktmoderations-Hacks für Multiplikator:innen (ohne formale Macht)

Abschluss & Transfer

Ergebnisse & Nutzen

Nach dem Seminar können die Teilnehmenden 

  • Generationenkonflikte im Berufsalltag präzise einordnen und von Rollen-, Kultur- und Strukturthemen unterscheiden,
  • typische Eskalationsmuster erkennen und frühzeitig stoppen (bevor Lager entstehen),
  • störendes Verhalten klar und respektvoll ansprechen – ohne Rechthaben-Logik,
  • Missverständnisse durch eine fragende, klärende Gesprächsführung auflösen,
  • Standards/Teamregeln initiieren, die Heterogenität ermöglichen und trotzdem Verlässlichkeit sichern,
  • als Multiplikator:innen in den eigenen Teams wirksam werden, auch ohne formale Macht.

Für wen ist dieses Seminar?

  • Führungskräfte, Team- und Projektleitungen
  • HR/People & Culture, Personalentwicklung, interne Beratung
  • Mitarbeitende mit Multiplikator-Rolle (z. B. Mentoring, Change, Ausbildung, Schnittstellenfunktionen)
  • alle, die intergenerationalen Konflikten im Arbeitsalltag nicht länger „ausweichen“, sondern sie konstruktiv bearbeiten möchten.